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Aug 2010 27

So langsam wird es Zeit, auf diesen Seiten bereits auf das Thema der kommenden Ausgabe #3 Copy&Paste einzustimmen. Den Anfang macht die schöne kleine Medienkritik „Journalism Warning Labels” des britischen geek-comedians Tom Scott, die wir auf Alains rebelart.net entdeckt haben.

Worum geht es?

Dass im Internet und insbesondere in den ganzen Blogs, von denen es eh zu viele gibt, bestenfalls zweitklassige Artikel entstehen, wissen wir alle. Echter Qualitätsjournalismus kann nur in etablierten Medienhäusern geleistet werden und muss in letzter Konsequenz unbedingt auf gedruckten Seiten erscheinen. Soweit keine Diskussion. Doch Recherche ist nun einmal sauteuer und im Alltagsgeschäft nicht immer bezahlbar und zeitlich umsetzbar. Völlig verständlich, dass von Zeit zu Zeit hereingeflatterte dpa-Meldungen mehr oder weniger per Copy&Paste weiterverarbeitet und neu publiziert werden. Niemand versteht das besser als Stefan Niggemeier, der diese Praxis schon länger beobachtet und für Verständnis wirbt.

Toms Methode

Tom Scott beobachtet diese (und andere) Praktiken offenbar ebenso lange und hat sich eine sehr schöne Methode überlegt, um sie entsprechend zu etikettieren.

I figured it was time to fix that, so I made some stickers. I’ve been putting them on copies of the free papers that I find on the London Underground. You might want to as well.

Images by Tom Scott

Weitere Sticker dieser Reihe und jede Menge andere Projekte finden sich auf Tom Scotts Webseite.

Tipp: Canon EOS 7D

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