PROJEKT // The Windy Apple – Urban Impressions of Chicago & New York City
KATEGORIE // Publikation, urbane Fotografie, Gestaltung
JAHR // 2010
BEARBEITUNG // Sven Lohmeyer
Chicago & New York City.
The Windy City und The Big Apple.
Zwei Metropolen in zwei Wochen.
Das Fotobuch dokumentiert die Urbanität dieser vibrierenden Städte in ihren Details, Zeichen, Situationen und natürlich ihren Protagonisten – den Menschen auf den Straßen.
PROJEKT // ±1: weiter sagen, weiter tragen
KATEGORIE // Ausstellungskonzeption und Design / Architektur / Gestaltung
JAHR // in Bearbeitung
AUFTRAGGEBER // IBA Hamburg / üNN – Büro für Kunst Bauen Stadtentwicklung
BEARBEITUNG // Lukas Halemba / Rudolf D. Klöckner / Sven Lohmeyer
// ± 1 weiter sagen, weiter tragen ist eine Ausstellung zum mitnehmen. Das Weltquartier, einer der kulturell vielfältigsten Nachbarschaften der Elbinsel, wird Ort dieser ungewöhnlichen Ausstellung.
Zwei Begleiter, die uns im Alltag immer wieder unausweichlich begegnen und die internationale Stadtgesellschaft prägen: Mode und Energie. Wo in der Mode bereits in festen Konfektionsgrößen gedacht und gelebt wird, sind die Vorstellungen beim Energieverbrauch nicht immer so eindeutig und anschaulich. Nur durch ein Verständnis für Energiethemen, ein gelebtes Bewusstsein und die realen Möglichkeiten des sparenden Verbrauchs, ergibt sich ein echter Mehrwert (+) für die im Rahmen der IBA modernisierten Wohnungen im Weltquartier. Das Weltquartier als ein internationaler Ort, kann eine gemeinsame und bewusste Kultur des Energieverbrauchs entwickeln. Denn oft sind es die kleinen Schritte (± 1), die auf Dauer die Gesamtbilanz ins Positive verändern. Diese Botschaft gilt es weiterzutragen.
In der Ausstellung werden die Energiethemen rund um das Weltquartier und den Energiebunker transportiert und zugleich recycelt. In Kooperation mit dem Nähprojekt “Made auf Veddel” werden die auf Plane gedruckten Ausstellungsinhalte während und nach der Ausstellung in Mode- und Gebrauchsobjekte umfunktioniert: Durch die genähten Taschen und Alltagsaccessoires werden die gesamte Ausstellung und ihre Inhalte nach und nach in den Stadtraum getragen. Die 1.700 Bewohner aus über 30 Herkunftsländern und die Gäste der Internationalen Bausstellung werden zu Botschaftern der kleinen Schritte.
PROJEKT // Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg
KATEGORIE // Studie
JAHR // 2009 – 2010
AUFTRAGGEBER // Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Amt für Landes- und Landschaftsplanung / Studio UC | Klaus Overmeyer
BEARBEITUNG // Lisa Buttenberg für Studio UC | Klaus Overmeyer
„… Ziel der vorliegenden Studie ist es, die wirtschaftliche Perspektive [auf die Kultur- und Kreativwirtschaft] um eine stadträumliche Dimension zu ergänzen. Für die Stadtentwicklung eröffnen sich damit neue und komplexe Handlungsfelder, die neben der Standortanalyse von Unternehmen der Kreativwirtschaft insbesondere auch mit den Auswirkungen urbaner Transformationsprozesse auf die Räume der Kreativen umgehen muss. Das betrifft die unterschiedlichen Raumansprüche der Kreativen, die Flexibilisierung von Wohnen und Arbeiten, den Umgang mit Aufwertungsprozessen als auch die Bedeutung neuer Akteurskonstellationen.
Über die mittlerweile übliche Gliederung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Teilbranchen hinaus bezeichnen kreative Milieus in dem hier vorliegenden Verständnis Systeme, die jenseits von gesellschaftlichem Stand und sozialer Klasse durch Gruppierungen, Szenen und Atmosphären hervorgebracht werden. Damit werden weiche Standortfaktoren wie die Dynamik von Öffentlichkeiten, Netzwerkbildungen oder Prozesse der Raumaneignung berücksichtigt. Mittels exemplarischer Fallstudien untersucht die Studie kreative Milieus und Standorte auf ihre stadträumlichen sowie sozioökonomischen Aspekte hin und stellt diese in Karten dar.
Die Studie proklamiert die „Offene Stadt Hamburg“, die Verzahnung von Offenheit und (Spiel-) Raum als wichtiges Handlungsfeld einer künftigen Stadtentwicklung, die kreative Räume und Milieus als Ressource für städtische Innovation integriert. …“
PROJEKT // 31 – Dort wo Ordnung und Chaos aufeinandertreffen
KATEGORIE //Publikation / Diplomarbeit / Audio / Video
JAHR // 02.2010
BEARBEITUNG // Sophie Naue
Ein visuelles und akustisches Experiment, das sich an die Wahrnehmung des Betrachters bzw. des Zuhörers richtet.
Abstrakt //An einem Sonntagnachmittag führt der Weg über eine Foto- und Tonstrecke vom städtischen Bahnhofsviertel Retiro direkt in die Villa 31, einer informellen Siedlung inmitten von Buenos Aires. Der Geräuschpegel der Villa 31 übertrifft die sonst relativ laute Stadt noch bei weitem. Bei den Aufnahmen handelt es sich jedoch nicht um den Nachhall von Klängen aus der Siedlung, sondern um charakteristische Geräusche und Bilder, die sich auch außerhalb der Villa 31 durch die Bewohner reproduzieren.
Die aufgezeichnete Klanglandschaft verdeutlicht auf akustische Art – visuell unterstützt – wie sich die Villa 31 außerhalb ihrer Grenzen ausbreitet und in die „formelle Stadt“ fortschreibt. Dabei wird auf narrative Weise aufgezeigt, dass die Villa 31 und Buenos Aires, die häufig als zwei sich untereinander außschließende Gegenwelten gesehen werden, längst auf unterschiedlichsten Ebenen weitreichend miteinan- der verwoben sind. An den Zuhörer bzw. Betrachter wird die Frage gestellt, ob die Übergänge zwischen dem „Außen“ der Stadt und dem „Innen“ der Villa überhaupt wahrnehmbar sind und ob ein Unterschied – eine Grenze – zwischen den Welten der „formellen“ und „informellen“ Stadt erfahrbar ist. Erst in zweiter Linie geht es darum, die für die Villa 31 spezifische Geräusch- und Bildkulisse widerzuspiegeln, um so eine Vorstellung von der Atmosphäre vor Ort zu erzeugen.
PROJEKT // Einfach.Immer.Mehrfach – Ein strategischer Entwurf zum Einkaufscenter im Jahre 2038 KATEGORIE // Strategischer Entwurf / Wettbewerb / Film JAHR // 2009 BEARBEITUNG // Ole Frerichs / Lukas Hamlemba / Rudolf D. Klöckner / Sven Lohmeyer / Sophie Naue / Mehmet Tarik Beytekin (Raumagent auf Zeit)
Abstrakt // ”Die klassische Idee des Centers in Form einer autarken zeit-räumlichen Einheit, die letztlich wenige Kunden-Typen bedient, wird heutigen Ansprüchen nicht ansatzweise gerecht. Wir wollen aus der in sich geschlossenen Einheit ein offenes urbanes Konsumgebilde entwickeln, dass so flexibel, so attraktiv und so komplex funktioniert, dass es nicht nur einen Großteil der Gesellschaft anzulocken vermag, sondern vielmehr noch als Lebensmittelpunkt funktioniert, der leistungsfähig in den städtischen Kontext eingebunden ist. Das Shopping-Center 2038 wird ein hybrider, dynamischer und zentraler Ort sein, dessen Konkurrenzfähigkeit sich vor allem aus funktionaler Vielfalt entwickelt — das Center wird zum Full-Service-Anbieter.”
Weitere Inhalte// Entwicklung des Films “AmazonBay 2038″. Eine Zeitreise mit Blick auf die Entwicklung der Shoppingwelten.
Auszeichnungen // Das Projekt wurde mehrfach ausgezeichnet:
// Förderpreis Architektur, Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft
// Förderpreis, Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung
KATEGORIE // Gestaltung einer Diplom-Publikation
JAHR // 2009
AUFTRAGGEBER // OXBID Initiative
BEARBEITUNG // Sven Lohmeyer
Für einen geschätzten Freund des spacedepartment wurde die Arbeit mit dem Titel „Entwicklung eines Maßnahmen- und Finanzierungskonzepts und Reflexion der Vorbereitungsphase eines Business Improvement Districts am Beispiel des Nebenzentrums Hamburger Ochsenzoll” gestalterisch umgesetzt und auf dem Wege zur Publikation begleitet.
Herausgekommen ist ein 200 Seiten fassendes Buch mit einer Auflage von 60 Exemplaren.
PROJEKT // [no] MAN’S LAND. Strategien zur Entwicklung einer Roma-Siedlung in Sofia
KATEGORIE // Publikation / Diplomarbeit
JAHR // 01.2009
BEARBEITUNG // Anna Kokalanova
(Hamburg, 2009. 150 Seiten)
Ca. 10% der bulgarischen Bevölkerung gehören zur ethnischen Gruppe der Roma. In der Hauptstadt Sofia konzentriert sich diese Gruppe in ethnisch segregierten, informell entstandenen Siedlungen. Die Arbeit untersucht die größte informelle Siedlung dieser Art, deren Bewohnerzahl heute ca. 60 000 beträgt. Weiterlesen »
PROJEKT // Stadtdessen – Ein Umgang mit der städtischen Landschaft
KATEGORIE // Publikation / Ausstellung
JAHR // 10.2006
BEARBEITUNG // Lisa Buttenberg / Ole Freichs / Lukas Halemba / Rudolf D. Klöckner / Sven Lohmeyer / Sophie Naue / Anja Nettig u.A. Raumagenten auf Zeit
(Hamburg, 2006. 190 Seiten)
Eine Diskussion über Begrifflichkeiten, Entwicklungen, Ideale, Identitäten, Traditionen und Visionen. Stadtdessen enthält 24 Konzepte die bei aller Komplexität einem Duktus folgen:
Die städtische Landschaft existiert, wächst und ist Lebensraum von Millionen Menschen; aber dennoch unentdecktes Potenzial. Dabei ist sie ambivalent, widersprüchlich und diffus.
PROJEKT // Habitat Supermarkt – Ein Experiment zur Siedlungsstruktur
KATEGORIE // Experiment / Ausstellung / Gestaltung
JAHR // 10.2008
BEARBEITUNG // Lukas Halemba / Rudolf D. Klöckner / Sophie Naue / Anja Nettig // Mariya Gyurova, Valérie Rallière, Blandine Cattani, Julian Sippel (Raumagenten auf Zeit)
Der Supermarkt ist weiter gezogen und hat nur Erinnerungen an das geschäftige Fließbandtreiben der Strichcodes hinterlassen. Das einstige grelle Licht kann lediglich anhand der schlafenden Neonröhren an der Decke erahnt werden. Die Dunkelheit lässt den Raum im Stillstand erstarren. Dieser Stillstand bietet Möglichkeiten, den Raum neu zu imaginieren, mit neuer Bedeutung zu versehen – bis er wieder vom Wirtschaftszyklus eingefangen wird und eine klare ökonomische Funktion einverleibt bekommt. Der Punkt, an dem wir uns befinden, ist die Zwischenzeit. Sie legt für uns Räume frei – entkernte bis aufs Skelett reduzierte Räume – funktionsleer und glatt. – Dieser Raum wird zum Experiment.
PROJEKT // Betonleuchten
KATEGORIE // Aktion im öffentlichen Raum/ Lichtinstallation
JAHR // 6.2008
BEARBEITUNG // Lisa Buttenberg / Ole Freichs / Lukas Halemba / Rudolf D. Klöckner / Anna Kokalanova / Sven Lohmeyer / Sophie Naue / Anja Nettig
Das spacedepratment lässt Beton leuchten! Guerilla LED Throwie Aktion. 1.000 LED vs. 1 Fassade!
Mit einer öffentlichen Aktion hat das SpaceDepartment zum Betonleuchten aufgerufen. Gekommen sind mehrere hundert Leute, um gemeinsam ein alte Einkaufspassage in der Großen Bergstraße zu erleuchten. Das überdimensionierte Gebäude aus den 70er Jahren wurde mit 1.000 LED Lämpchen beworfen. Mit Hilfe von Magneten hafteten die Lämpchen an der Fassade und ließen das Gebäude in neuem Glanz aufleuchten.