Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg

PROJEKT // Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg

KATEGORIE // Studie

JAHR // 2009 – 2010

AUFTRAGGEBER // Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Amt für Landes- und Landschaftsplanung / Studio UC | Klaus Overmeyer

BEARBEITUNG // Lisa Buttenberg für Studio UC | Klaus Overmeyer

„… Ziel der vorliegenden Studie ist es, die wirtschaftliche Perspektive [auf die Kultur- und Kreativwirtschaft] um eine stadträumliche Dimension zu ergänzen. Für die Stadtentwicklung eröffnen sich damit neue und komplexe Handlungsfelder, die neben der Standortanalyse von Unternehmen der Kreativwirtschaft insbesondere auch mit den Auswirkungen urbaner Transformationsprozesse auf die Räume der Kreativen umgehen muss. Das betrifft die unterschiedlichen Raumansprüche der Kreativen, die Flexibilisierung von Wohnen und Arbeiten, den Umgang mit Aufwertungsprozessen als auch die Bedeutung neuer Akteurskonstellationen.

Über die mittlerweile übliche Gliederung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Teilbranchen hinaus bezeichnen kreative Milieus in dem hier vorliegenden Verständnis Systeme, die jenseits von gesellschaftlichem Stand und sozialer Klasse durch Gruppierungen, Szenen und Atmosphären hervorgebracht werden. Damit werden weiche Standortfaktoren wie die Dynamik von Öffentlichkeiten, Netzwerkbildungen oder Prozesse der Raumaneignung berücksichtigt. Mittels exemplarischer Fallstudien untersucht die Studie kreative Milieus und Standorte auf ihre stadträumlichen sowie sozioökonomischen Aspekte hin und stellt diese in Karten dar.

Die Studie proklamiert die „Offene Stadt Hamburg“, die Verzahnung von Offenheit und (Spiel-) Raum als wichtiges Handlungsfeld einer künftigen Stadtentwicklung, die kreative Räume und Milieus als Ressource für städtische Innovation integriert. …“

Download der Studie

(Abbildung: © Tom Unverzagt)




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